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„Es ist wichtig, jeden Einzelnen dafür zu begeistern“

Sparkassenchef Daniel Gastl zieht ein erstes Resümee

veröffentlicht am 02.04.2025
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Daniel Gastl, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Schwaben-Bodensee, hat ein nach vier Monaten im Amt ein erstes Resümee gezogen. Foto: Sparkasse Schwaben-Bodensee

Memmingen (rad). Seit dem 1. Dezember des vergangenen Jahres hat die neu fusionierte Sparkasse Schwaben-Bodensee mit Daniel Gastl einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Nach knapp vier Monaten ist es nun Zeit für ein erstes Resümee, das der 45-jährige Sparkassenchef nun im Gespräch mit unserem Magazin gezogen hat.

Um es vorwegzunehmen, die Bilanz seiner ersten einhundertzwanzig Tage bezeichnet er sehr positiv. Eines seiner größten Anliegen, die Kollegen der drei „Altsparkassen“ zu einer Einheit zu formen, schreitet sehr gut voran. Dafür sind viele und gute Gespräche notwendig, die Zeit dafür nimmt er sich gerne: „Es ist wichtig, ein Ziel zu formulieren und jeden Einzelnen dafür zu begeistern“.

Es begann schon im Dezember mit vielen Konferenzen und Verwaltungsratssitzungen, „dort habe ich viele neue Menschen kennenlernen dürfen“, so Gastl, dessen Arbeitszeit in diesen „spannenden ersten Monaten“, zwar meistens um acht Uhr morgens beginnt, aber selten vor 20 Uhr – eher später – endet.

Überhaupt sieht Gastl die beiden – relativ schnell aufeinander gefolgten – Fusionen als sehr positiv, damit habe sich eine sehr starke Sparkasse entwickelt. Ein wesentlicher Faktor dafür sei auch, dass es gelungen ist, der Führungsebene unterhalb der Vorstandsebene eine gemeinsame Denkrichtung zu geben. „Was nicht immer selbstverständlich nach einer Fusion, einer Neustrukturierung ist, daher freut mich das ganz besonders, dass wir hier eine gemeinsame Linie gefunden haben“, erzählt Gastl weiter.

Als neuer Vorstandvorsitzender will er vor allem die Bodenständigkeit der Sparkasse und die große Verbundenheit mit den Kunden – kleinen wie großen – fortsetzen. „Das ist schon eine große Herausforderung und Verantwortung“, sagt er mit Blick auf das große Gebiet, das sich von Augsburg über Schwabmünchen, Mindelheim, Günzburg, Krumbach sowie Memmingen bis nach Lindau erstreckt und ergänzt, dass, „dies eine Aufgabe ist, die nie enden wird“.

Dafür werden im Laufe des Jahres Kundenveranstaltungen angeboten – insgesamt vier, jeweils in Memmingen, Augsburg, Günzburg und Lindau. „Um dort die jeweiligen Bedürfnisse der Menschen kennenzulernen und einzuschätzen“, erklärt Gastl weiter und betont hier die für ihn große Bedeutung des „Networkings“ – um mit eben möglichst vielen Kunden auch persönlich in Kontakt zu treten.

Ein weiteres großes Anliegen ist ihm zudem, dass die Vorstandskollegen ebenfalls in allen Teilen des großen Geschäftsgebiets Präsenz zeigen.

Und was steht in den nächsten Monaten an? „Ja“, schmunzelt er, „hier haben wir tatsächlich etwas ganz Besonderes geplant.“ „Wir möchten einen Bildband auflegen, der die Geschichte der Sparkasse Schwaben-Bodensee beleuchtet. Schön ist, dass an diesem Werk auch die ehemaligen Vorstände der Altsparkassen die Meilensteine der letzten Jahrzehnte beleuchten werden“. Dieses Werk soll chronologisch aufzeigen, wie die heutige Sparkasse Schwaben-Bodensee entstanden ist und vor allem welche einschneidenden Ereignisse insbesondere in den vergangenen Jahren stattfanden.

Zudem möchte er in den nächsten Monaten weiter viele Kunden persönlich kennenlernen, auch läuft momentan eine große Mitarbeiterbefragung. „Diese ist noch nicht abgeschlossen“; sagt er und freut sich, dass „wir bislang eine Rückantwortquote von über 89,4 Prozent haben“. Was enorm hoch ist und das Interesse seiner Mitarbeiter an der Gestaltung der neuen Sparkasse deutlich aufzeige.

„Wir werden die unverwechselbare Marke Sparkasse Schwaben-Bodensee weiterentwickeln und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen“, sagt er. „Dieser Aufgabe möchte ich mich als Vorstandsvorsitzender zusammen mit meinen Vorstandskollegen mit aller Kraft widmen.“